{"id":143,"date":"2021-04-05T13:44:29","date_gmt":"2021-04-05T11:44:29","guid":{"rendered":"https:\/\/gemeinsam-kaempfen.de\/?page_id=143"},"modified":"2022-08-24T15:41:11","modified_gmt":"2022-08-24T13:41:11","slug":"rheinmetall-entwaffnen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gemeinsam-kaempfen.de\/?page_id=143","title":{"rendered":"Rheinmetall Entwaffnen!"},"content":{"rendered":"\n<p>Krieg ist ein patriarchales Instrument der Herrschenden und als solches richtet er sich in erster Linie gegen Frauen*. Im kapitalistischen Patriarchat verlieren alle Menschen, Tiere, die Natur, unser Planet. Diejenigen, die davon am st\u00e4rksten betroffen sind, sind Frauen, Lesben, Trans*, Inter* und nicht-bin\u00e4re Menschen, da Kriegsf\u00fchrung immer von denjenigen ausgeht, die f\u00fcrchten ihre Macht zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Kriege bedeuten Flucht, Vertreibung, Mord, Folter, Umweltzerst\u00f6rung, Versklavung und Zerst\u00f6rung. Obwohl diese Folgen so offensichtlich unethisch sind, gibt es zu viele Menschen und Strukturen, die hiervon profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der deutsche Staat und Firmen wie Rheinmetall profitieren davon, unterst\u00fctzen Vernichtungsz\u00fcge anderer und liefern Waffen weil es ihren \u00f6konomischen Interessen dient.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frauen* der Welt sind in der Mehrzahl Verlierer*innen dieser \u201ePolitik\u201c. Und so haben wir auch ein besonderes Interesse, diese Kriege zu beenden und der Attraktivit\u00e4t von Vernichtungsz\u00fcgen eine solidarische, \u00f6kologische und geschlechterbefreite Gesellschaft entgegen zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frauen der Freiheitsbewegung Kurdistans und in der Demokratischen F\u00f6deration Nord- und Ostsyriens haben in einer von dauerhaftem Krieg betroffenen Region ihre eigenen Wege gefunden sich den Interessen des kapitalistischen Patriarchats zu widersetzen. Sie bauen seit vielen Jahren ihre eigenen Strukturen auf und verbinden sich darin mit Menschen und Bewegungen weltweit, die ebenfalls keinen Grund (mehr) haben auf Staaten, Regierungen und die \u201eWeltgemeinschaft\u201c zu vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren gibt es immer wieder Angriffe der t\u00fcrkischen Armee, wo auch Panzer aus der Produktion von Rheinmetall eingesetzt werden. Im Jemen kamen diese Waffen ebenfalls zum Einsatz und die Folgen der Hungerkatastrophe dort treffen auch vor allem diejenigen, die sich um die Ern\u00e4hrung der Gesellschaft k\u00fcmmern; die Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also genug Gr\u00fcnde, warum wir als FLINT* ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Krieg und ein Zeichen f\u00fcr eine basisdemokratische, eine \u00f6kologisch gerechte und eine feministische Gesellschaft setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sagen: Der antimilitaristische Kampf, das Streben nach Frieden ist ein feministischer Kampf. Nicht, weil das unserer \u201eNatur\u201c entspricht, sondern weil wir die Folgen sp\u00fcren, weil wir in Solidarit\u00e4t mit allen Frauen weltweit stehen wollen und weil die K\u00e4mpfe der Zapatistas in Mexiko, der Frauen in Nordostsyrien und Kurdistan, der Trans-Menschen in Brasilien und der N\u00e4herinnen in Bangladesch unsere K\u00e4mpfe sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Rheinmetall wirkt international, wir tun es auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb beteiligen wir uns als feministische Organisierung \u201eGemeinsam K\u00e4mpfen\u201c \u2013 f\u00fcr Selbstbestimmung und demokratische Autonomie am B\u00fcndnis \u201eRheinmetall entwaffnen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGemeinsam k\u00e4mpfen\u201c \u2013 F\u00fcr Selbstbestimmung und demokratische Autonomie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krieg ist ein patriarchales Instrument der Herrschenden und als solches richtet er sich in erster Linie gegen Frauen*. 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