{"id":915,"date":"2022-12-01T21:30:33","date_gmt":"2022-12-01T20:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/gemeinsam-kaempfen.de\/?p=915"},"modified":"2022-12-01T21:38:25","modified_gmt":"2022-12-01T20:38:25","slug":"panelbeitrag-auf-der-ii-internationalen-konferenz-des-netzwerks-women-weaving-the-future","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gemeinsam-kaempfen.de\/?p=915","title":{"rendered":"Panelbeitrag auf der II. Internationalen Konferenz des Netzwerks Women Weaving the Future"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Auf der II. Internationalen Konferenz des Network &#8222;Women Weaving the Future&#8220; kamen 700 Frauen aus der ganzen Welt zusammen. In dem letzten Panel mit dem Titel &#8222;Unseren Weg finden &#8211; Jin, Jiyan, Azadi: Warum eine internationale Frauenorganisation? Was ist der Vorschlag f\u00fcr einen demokratischen Weltkonf\u00f6deralismus der Frauen?&#8220; gab es einen Beitrag von Gemeinsam K\u00e4mpfen, den wir hier ver\u00f6ffentlichen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"720\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 720;\" width=\"1280\" controls src=\"https:\/\/gemeinsam-kaempfen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/signal-2022-12-01-213246_002.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eGemeinsam K\u00e4mpfen\u201c ist am 25. November 2017 als \u201efeministische Kampagne f\u00fcr Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie\u201c gegr\u00fcndet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel der Kampagne war es, die Ideen der Revolution der selbstverwalteten Region Nord- und Ostsyriens in Deutschland bekannter zu machen und sie auch f\u00fcr hier zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entscheidung ist Ergebnis langer und intensiver Diskussionen und auch ideologischer Auseinandersetzung auf Bildungen gewesen: Bildungen, die wir auch damals schon gemeinsam mit der kurdischen Frauenbewegung organisiert und gestaltet haben.<br>Unser Schwerpunkt war dabei vor allem auf einer internationalistischen Verbindung mit der Frauenbewegung, einer Verbindung der klaren Solidarit\u00e4t, die f\u00fcr uns auch bedeutet hat, eine Zukunftsperspektive f\u00fcr unsere Geographie hier zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ziel der Kampagne war es aber auch \u00fcber die autonome Organisierung von Frauen und Menschen weiterer unterdr\u00fcckter Geschlechter zu diskutieren und ihre Relevanz deutlich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollten uns aktiv organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende 2020 konnten wir sagen, dass wir nun \u00fcber eine Kampagne hinaus gewachsen waren und haben uns daher in \u201eGemeinsam K\u00e4mpfen &#8211; feministische Organisierung f\u00fcr Demokratische Autonomie und Selbstbestimmung\u201c umbenannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen hier in Deutschland eine breite Organisierung von Frauen und Menschen aller weiteren unterdr\u00fcckten Geschlechter aufbauen, in Verbindung mit feministischen K\u00e4mpfen weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p>Basisdemokratie, Autonomie und Selbstbestimmung sind f\u00fcr uns keine Utopien, sondern konkrete emanzipatorische Konzepte und Ziele, die wir in unseren Gesellschaften erreichen wollen, auch wenn wir nat\u00fcrlich anerkennen, dass wir gerade hier im Herzen der Bestie der kapitalistischen Moderne noch viele Schritte gehen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Demokratische Autonomie, f\u00fcr die wir einstehen, bedeutet f\u00fcr uns, dass Menschen gleichberechtigt diskutieren und entscheiden, sowie frei und \u00f6kologisch zusammenzuleben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei sehen wir es als grundlegend, sich als Teil von einem globalen Kampf gegen das kapitalistische Patriarchat zu begreifen und die eigene Rolle und Verantwortung darin zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich sind es nicht nur wir, die mit den gesellschaftlichen Umbr\u00fcchen in Nord- und Ostsyrien Hoffnung f\u00fcr eine antipatriarchale, emanzipatorische Ver\u00e4nderung gesch\u00f6pft haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise gr\u00fcndeten sich mit dem Angriffskrieg auf Nord- und Ostsyrien seit Oktober 2019 zahlreiche Women Defend Rojava Komitees, mit denen wir in gro\u00dfer Verbundenheit zusammenstehen. Auch wir begreifen uns als Teil der Kampagne \u201eWomen Defend Rojava\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verteidigung von Rojava und der gesamten kurdischen Bewegung an allen Orten der Welt sehen wir als zentrale Aufgabe, denn dort wurde eine Alternative zum kapitalistischen Patriarachat geschaffen, die wegweisend f\u00fcr einen revolution\u00e4ren Kampf ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sind wir Teil der Initiative Demokratischer Konf\u00f6deralismus, die ein n\u00e4chster Schritt der Organisierung aller Geschlechter gemeinsam ist, um den Demokratischen Konf\u00f6deralismus f\u00fcr die Geografie hier zu denken und zu beginnen ihn umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele der Erfahrungen und Erkenntnisse der kurdischen Bewegung und insbesondere der kurdischen Frauenbewegung, die konkreten Begegnungen hier in Deutschland oder auch in den verschiedenen Teilen Kurdistans, haben uns ein reiches und wertvolles, lebendiges Erbe mitgegeben. Auf diesem Erbe wollen wir aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig ist f\u00fcr uns eine wichtige Frage auf welchem Erbe wir hier stehen, welche Widerst\u00e4nde gegen das kapitalistische Patriarchat es in Deutschland von den unterschiedlichen Bev\u00f6lkerungsgruppen gegeben hat und noch gibt. Die Besch\u00e4ftigung mit unserer eigenen Geschichte ist ein Wert, den wir lernen mussten und die Suche nach Verschollenem und \u00dcberbleibseln hat uns schon viele wunderbare, manchmal auch \u00fcberraschende Momente beschert. Diese geben uns immer wieder Perspektive und Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen es als Aufgabe an, die patriarchale Geschichtsschreibung zu \u00fcberwinden und unsere eigene Geschichte wieder sichtbar zu machen, denn wer keine Geschichte hat, hat auch keine Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fragen auf die wir sto\u00dfen ergeben sich aus unserer Realit\u00e4t im Herzen der Bestie zu leben. Unsere Herausforderungen drehen sich viel darum wieder Hoffnung auf die M\u00f6glichkeit einer anderen Welt zu erlernen und zu h\u00fcten. Zu verstehen was unsere Identit\u00e4ten sind, wenn wir den deutschen NationalStaat nicht als unsere Identit\u00e4t anerkennen k\u00f6nnen und wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft f\u00fcr uns in unserem Kampf hier vor allem auch, dass unsere Praxis viel bedeutet uns selbst und die Menschen um uns herum immer wieder davon zu \u00fcberzeugen, dass eine andere Welt m\u00f6glich ist und dass wir eine gro\u00dfe und relevante Verantwortung daf\u00fcr tragen diese Welt zu erschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hei\u00dft es f\u00fcr uns wir selbst zu werden und zu sein, unser Land und die Menschen um uns herum zu lieben? Was hei\u00dft es all das zu verteidigen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen lernen zu nehmen, ohne zu stehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu s\u00e4en ohne zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu hoffen ohne zu romantisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam zu k\u00e4mpfen ohne die Vielfalt zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Um all dies mit Leben zu f\u00fcllen, m\u00fcssen wir unsere Wurzeln kennen, um einen stabilen Stand in den widrigen Winden der momentanen Zeit zu haben und Zweige, Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten in die kommende Zeit zu strecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sagen: &#8222;Die Gesellschaft ist vielf\u00e4ltig und lebendig. Der Staat homogen und erstickend.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht also um unsere eigene Geschichte, mit all der Unterdr\u00fcckung und dem Leid das aus ihr gefolgt ist und noch folgt einerseits und all dem vielf\u00e4ltigen Widerstand andererseits.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um das Wissen um die St\u00e4rken und M\u00e4ngel, die Fehler und die Errungenschaften, die dazu gef\u00fchrt haben, dass unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schaffen wir es also hier bei uns zu verstehen wer und wie unsere Gesellschaft ist und wie wir sie vom Staat auf allen Ebenen trennen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wie finden wir den wahren Kern unserer Selbst mit unseren Sprachen, Kulturen, Identit\u00e4ten, unseren Wurzeln?<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir die Entzauberung der Welt stoppen und all den Zauber, der in ihr liegt wieder sp\u00fcrbar machen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen uns als Teil der Gesellschaft und die Gesellschaft als Teil der Welt verteidigen, um uns alle gemeinsam auf der Welt verteidigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spaltung der Gesellschaften ist eines der \u00e4ltesten und effektivsten Mittel der Machtergreifung und Erhaltung \u00fcber die Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch sie kann die Einheit der Gesellschaft in ihrer Unterschiedlichkeit gebrochen, k\u00f6nnen Gewalt, Ausbeutung und Hierarchien legitimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sexismus, Kolonialismus, Antisemitismus und Klassen, sind organisierte Angriffe auf die Gesellschaften!<\/p>\n\n\n\n<p>In Europa k\u00f6nnen wir sehen, dass durch die Institutionalisierung nach innen in die Gesellschaft hinein Unterdr\u00fcckung systematisiert, von der Gesellschaft als n\u00e4chster Schritt dann verinnerlicht und schlie\u00dflich gegen &#8222;die Anderen&#8220; nach &#8222;au\u00dfen&#8220; gerichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen sehen, wie sich das Patriarchat immer wieder aufs Neue institutionalisiert hat. Insbesondere zur Zeit der Entstehung des Kapitalismus, hat sich die Form von Herrschaft ver\u00e4ndert: mit der Hexenverfolgung und der Kolonisierung wurden konkrete Formen geschaffen, welche das Leben ganz konkret bedrohte und heute noch bedroht, Leben vernichtete und auch heute noch vernichtet und gleichzeitig Sexismus und Rassismus tief in den K\u00f6pfen der Menschen verankerte, bis sie es selbst begannen fortzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch von Beginn an, gab es gemeinsame K\u00e4mpfe gegen diese offene Brutalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dieses gemeinsame Erbe wollen wir uns berufen:<\/p>\n\n\n\n<p>auf das Erbe derer, die als Aufst\u00e4ndische aus Europa in die ersten Kolonien Nordamerikas deportiert wurden und Seite an Seite mit Indigenen k\u00e4mpften.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder derer, die nach Nordafrika segelten, um Sklavenh\u00e4nderschiffe zu \u00fcberfallen und die Menschen zu befreien.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder darauf, wie Indigene im Laufe der Jahrhunderte immer wieder nach Europa gereist sind, um die Gesellschaft und die Entstehung des Kapitalismus\/Industrialismus zu analysieren, wie geschehen im 16. Jahrhundert und wieder letztes Jahr im Jahre 2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zapatistas haben uns durch ihren Besuch einen deutlichen Auftrag mitgegeben. Was seitdem passiert ist, reicht nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Um daran anzukn\u00fcpfen, sich dieser Verantwortung wieder bewusst zu werden, den Kampf gegen Unterdr\u00fcckung als Mentalit\u00e4t aber auch als Herrschaftsform mit konkreten materiellen Auswirkungen zu bek\u00e4mpfen, m\u00fcssen wir organisiert sein!<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere \u00dcberzeugung ist, dass der Demokratische Konf\u00f6deralismus in der Lage ist, all die wunderbaren und wichtigen Verschiedenheiten der Realit\u00e4ten weltweit sichtbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle wissen, dass erst die verwobene, ineinander verflochtene Vielfalt das starke Band kn\u00fcpfen kann, welches wir f\u00fcr die kommenden Widerst\u00e4nde und den Aufbau einer neuen Welt brauchen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Demokratische Konf\u00f6deralismus ist auch in Deutschland selbst eine M\u00f6glichkeit ein bedeutungsvolles Leben aufzubauen, dass es wert ist zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Leben, welches der Bedeutung des Lebens gerecht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft wir gehen &#8211; wie vermutlich wir alle hier &#8211; davon aus, dass wir uns an den Orten organisieren m\u00fcssen, an denen wir leben.<\/p>\n\n\n\n<p>All diese Orte sind gleichzeitig ein kleiner Teil eines gro\u00dfen Ganzen. Wir finden viele Bilder um deutlich zu machen, warum es nicht reicht, dass wir uns ausschlie\u00dflich lokal oder global, im Kleinen oder im Gesamten, im Speziellen oder im Universellen organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht uns darum eine Organisation zu schaffen, die wirkliche Perspektiven aufzeigt, die die kapitalistischen Moderne \u00fcberwindet, die eine globale Alternative schafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier in Europa gibt es bereits viele Menschen, die sich im Sinne des Paradigmas organisieren: &#8222;Azad\u00ee Jin&#8220; im spanischen Staat, &#8222;Rete Jin&#8220; in Italien oder Freundinnen in England, Wales, Schottland oder der Francophonie.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Ergebnis unserer Analysen organisieren wir uns als Gemeinsam K\u00e4mpfen anhand von f\u00fcnf Linien:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Wir sagen: <em>Der Fr\u00fchling ist nicht aufzuhalten und wir werden die Revolution verteidigen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>2. F\u00fcr uns bedeutet <em>Frieden wieder herzustellen <\/em><em>antifaschistisch und antimilitaristisch<\/em><em> zu K\u00e4mpfen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>3. <em>Wir brauchen ein organisiertes Bewusstsein und werden uns daher bilden und die Frauenbefreiungsideologie umsetzen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>4. <em>Wir werden das Leben am Leben erhalten und daher f\u00fcr eine \u00f6kologische Zukunft k\u00e4mpfen!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>5. <em>Das Patriarchat hat viele Gesichter! Unser Widerstand auch!<\/em> Wir werden gegen Feminizide und patriarchale Gewalt einstehen!<\/p>\n\n\n\n<p>Was uns alle hier vereint, ist, dass wir f\u00fcr das Leben k\u00e4mpfen. Um Leben zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir den weltweiten Feminizid stoppen &#8211; denn auch in Deutschland findet jeden Tag ein Feminizidversuch statt und jeden 2.-3. Tag wird dabei eine Frau umgebracht. Die Gleichg\u00fcltigkeit sowie das Schweigen diesen Morden gegen\u00fcber ist ohrenbet\u00e4ubend. Wir sp\u00fcren noch immer die Folgen der Hexenverfolgung, die Misstrauen unter uns ges\u00e4t hat. Und wieder einmal ist unsere Antwort: unsere eigene Organisierung ist die beste Selbstverteidigung &#8211; mit euch allen gemeinsam.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die Entstehung des Konzeptes des WFK begleiten wir nun auch schon viele Jahre. Freund:innen von uns haben den Vorschlag im Rahmen von Diskussionen mit Frauen in den Bergen Kurdistans 2010\/11 diskutiert und wir haben ihn im Buch \u201eWir wissen was wir wollen \u2013 und was wir tun\u201c in den letzten Jahren verarbeitet und ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber was ist unser eigenes Anliegen im Bezug auf den Weltfrauenkonf\u00f6deralismus?<\/p>\n\n\n\n<p>Um es in den Worten der kurdischen Freundinnen zu sagen: &#8222;Kampf oder besser Bewegung ist Sein, die Ideologie das Bewusstsein und die Organisierungsform bzw. -struktur ist die Form. Bewegungen, die eine Einheit zwischen Sein, Bewusstsein und Form schaffen, k\u00f6nnen Erfolge gegen das herrschende System erzielen&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Perspektive kann und wird der Vorschlag des Weltfrauenkonf\u00f6deralismus sein. Das beinhaltet auch, dass wir uns als K\u00e4mpferinnnen f\u00fcr diese Idee begreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, an welchem Ort der Welt wir k\u00e4mpfen, weil wir f\u00fcr die gemeinsamen Ziele einstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen Organisationen, die Verantwortung in diesem Kampf \u00fcbernehmen und vorausschauend agieren, bereit sind die sich bietenden M\u00f6glichkeiten des revolution\u00e4ren Kampfes zu f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine dieser Organisationen wollen wir werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn wir alle wissen, dass das Zeitalter in dem wir leben, Antworten von den revolution\u00e4ren Kr\u00e4ften erfordert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der II. 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